William Marshall
Shownotes
Man muss ihn nicht kennen, sollte ihn aber kennenlernen wollen – das ist Thomas Wörtches sehr treffendes Fazit zu William Marshall. Bei diesem Autor findet man Irrsinn, Wahnwitz und eine unvergleichbare handwerkliche Finesse. Wer wissen will, wie man eine Handlung aufbauen oder eine Actionszene schreiben kann, der sollte William Marshall lesen. Außerdem: Sprechen wir über Krimi und Erkenntnistheorie, die Relevanz von Geschichte und fragen uns, ob es heute bahnbrechende Autor*innen gibt, die kaum bekannt sind.
William Marshall wurde 1944 in Sydney in Australien geboren. Er war Autor, Journalist und Lehrer und ist außerdem sehr viel gereist – er hat in Hongkong gelebt, in anderen asiatischen, europäischen Ländern, in den USA und ist dann 1983 mit seiner Ehefrau und Tochter nach Australien zurückgekehrt. Dort ist er 2003 gestorben. Am bekannteste war er für seine Yellowthread-Reihe, die in Hongkong spielt und auch verfilmt wurde.
William Marshall: Die Ehre der Kämpfer. Übersetzt von Gunnar Kwsinski. Rotbuch 1955. (OT: The War Machine, 1982)
William Marshall: Manila Bay. Übersetzt von Anke Caroline Burger. Unionsverlag 2000. (OT: Manilla Bay, 1986)
Musik: Ausschnitt aus dem Song "The Psychedelic Private Eye" von Boris Szelinski (2005) Mehr Informationen zum Podcast auf der Webseite abweichendes-verhalten.de Über welche Autor*innen oder Themen sollen in diesem Podcast gesprochen werden? Schreibt mir an podcast@abweichendes-verhalten.de
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